Saint-Raphael hat sich zu Ende des 19. Jahrhunderts, insbesondere
seit der Einführung der Eisenbahn (1863), zum idealen Badeort
sowohl für Sommer- als auch Wintergäste entwickelt.
In diesem Zeitraum der Belle Epoque erlebte das ehemals kleine Fischerdorf
einen stetigen Wandel durch die Ankunft reicher Aristokraten, die
hier ihre Villen im italienischen, neoklassischen, anglo-normannischen
und maurischen Stil errichteten.
Viele dieser prächtigen Herrenhäuser entlang der Promenade
mussten im Laufe der Zeit zugunsten größerer Ferienanlagen
für die immer zahlreicheren Sommerfrischler weichen. Im Stadtteil
von Notre-Dame, an der Uferpromenade von Boulouris sowie im bewaldeten
Stadtteil Valescure ist das Erbe der Herrenhäuser aber bis
heute überwiegend erhalten geblieben.
Das historische Zentrum rund um die alte Kirche hat bis heute den
Charme seiner engen Gässchen, belebt durch den täglichen
provenzalischen Markt, bewahrt.
Im modernen Stadtzentrum findet der Gast zahlreiche Geschäfte,
Restaurants und den alten Hafen mit seinem allmorgendlichen Fischmarkt.
Entlang der Promenade lädt ein feinsandiger Badestrand zum
Verweilen ein.